22. Nov. 2017

Über uns


“Eine Pionierpflanze wird wieder entdeckt. Gesund und verträglich ist der Hadn, der in allerlei köstlichen Speisen verkostet werden kann.” LR Josef Martinz

Im Südosten Kärntens ist die „Jauntaler Had´n“ zu Hause.
Rund um die Gemeinde Neuhaus findet man im Jauntal nicht nur unberührte Natur, ausgeprägte regionale Kultur und hohe Gastfreundschaft, sondern auch diesen speziellen Buchweizen, der die Kulinarik der Gegend deutlich prägt.

Der Buchweizen ist ein Kind zentralasiatischer Hochlagen und wurde aus seiner Urheimat von wandernden Völkern – hauptsächlich Tataren – auch nach Europa gebracht. Im süddeutschen Raum wurde er deshalb auch Tataren-, Heiden- und Türkenkorn genannt. Daher bis heute sein umgangssprachlicher Name „Had´n“. Der Anbau von Buchweizen ist in allen traditionellen Buchweizengegenden rückläufig.
Im Jauntal wird er aber besonders gepflegt, auch weil er viele Vorteile hat: Der Buchweizen gedeiht auf kargstem Boden, reagiert auf Kunstdünger und Stallmist eher negativ, zeichnet sich durch seine kurze Vegetationszeit aus und ist reich an Kalium, Eisen, Kalzium, Magnesium, Kieselsäure und Vitaminen. Und wie er schmeckt, davon kann man sich beim Besuch einer der zahlreichen Wirte in der Region überzeugen.

Der Jauntaler Had´n ist Grundprodukt verschiedenster Spezialitäten vom Sterz über Nudeln bis hin zu den überregional berühmten Hadnmehlknödeln oder der beliebten Hadntorte. Und wer Interesse
an mehr hat, kann auch Hadnbier und Hadnlikör verkosten.